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(30.06. - 02.07.2018)
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06.12.2017
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Einladung zur Kompaniefahrt 2018

Liebe Schützenschwestern, liebe Schützenbrüder,

 
die Vorbereitungen für die 38. Kompaniefahrt laufen auf vollen Touren.
Nürnberg in Mittelfranken wird in der Zeit vom 28. April bis 1. Mai 2018 unser Ziel sein.
 
Einzelheiten über Kosten und Anmeldung entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Links:

 
Mit freundlichem Schützengruß, Horrido

Detlev Kulke
Kompanieführer
 

Herbstwanderung u. Kompaniepokalschießen (07.10.2017)

Die Dritte unterwegs...- Herbstwanderung und Pokalschießen der 3. Kompanie der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft

 

Trotz regnerischem Herbstwetters machten sich mehr als 20 Wanderer auf den ca. 5 km langen Weg vom Neumarkt zum Schießsportzentrum im Hellefelder Bachtal.

Dort gab es nach der Ankunft Kaffee und ein leckeres Kuchen-Buffet, bevor dann die mittlerweile 33 Schützenbrüder und Schützenschwestern zum Kompaniepokalschießen antraten.

Die Siegerehrung wurde durch Zugführer und Schießwart Patrick Beule und Kompanieführer Detlev Kulke vorgenommen.

Es wurden die Pokale in den Klassenwertungen sowie die Ehrenscheibe überreicht.

Sieger bei den Herren wurde einmal mehr Patrick Beule. Den 2. Platz belegte Fabian Kösling und auf dem 3. Platz folgte Detlev Kulke.

Bei den Damen war Heike Hillebrand erfolgreich, vor Melanie Eitzenberger und Vanessa Drepper.

Den Seniorenpokal gewann Friedhelm Möller vor Ronald Eickhoff und Bernd Winkel.

Die Ehrenscheibe wurde unter den jeweils fünf Erstplatzierten ausgeschossen. 

In diesem Jahr kam Friedhelm Möller mit 0,6 cm Abstand dem markierten Ziel am nächsten.

Bei guter Stimmung, gutem Essen und diversen Kaltgetränken wurde anschließend noch spät bis in den Abend gefeiert.

Auch für 2018 wird diese gelungene Veranstaltung wieder fest in den Terminkalender der 3. Kompanie eingeplant.

Text und Fotos: Dirk Kösling

Ergebnisse Kompaniepokalschießen 2017

Die Ergebnisse des Kompaniepokalschießens

Herren:

1. Patrick Beule 93

2. Fabian Kösling 86

3. Detlev Kulke 83

 

Damen:

1. Heike Hillebrand 86

2. Melanie Eitzenberger 86

3. Vanessa Drepper 69

 

Senioren:

1. Friedhelm Möller 85

2. Ronald Eickhoff 85

3. Bernd Winkel 73

 

Ehrenscheibe:

Friedhelm Möller 0,6cm

Dritte Kompanie drei Tage unterwegs im Dreiländereck

Die diesjährige Kompaniefahrt führte die 3. Kompanie der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft für drei Tage nach Aachen und in die Nachbarstädte Lüttich im Königreich Belgien und Maastricht im Königreich der Niederlande.

Dass es drei Tage mit einzigartigen Überraschungen wurden, konnten die 61 Teilnehmer schon ahnen, als sie am Samstag, den 29. April früh morgens den Bus bestiegen. Detlev Kulke, in diesem Jahr nicht nur als Kompanieführer unterwegs, sondern auch als König der Bürgerschützen wurde natürlich begleitet von seiner Königin Jana Klapper. Besonders bemerkenswert aber: Beide Königsführer, also die Schützenkönige der vergangenen zwei Jahre, Christian Drees und Roland Klapper mit ihren Ehefrauen begleiteten den derzeitigen Regenten in die Residenz von Karl dem Großen. Ein heutzutage nicht mehr selbstverständliches Zeichen von Solidarität und Freundschaft unter Königen. So verwundert es auch nicht, dass schon während des gemeinsamen Kompaniefrühstücks ein Reiseteilnehmer schmunzelnd mutmaßte, Aachen könnte an diesem Wochenende vielleicht mal wieder Krönungsort werden. Schließlich fanden im Krönungssaal des Aachener Rathauses die Feierlichkeiten zur Krönung von 30 deutschen Königen statt. 

Aber nachdem „Reisemarschall" Manfred Malycha das von ihm wieder bestens organisierte Reiseprogramm an Hand eines speziell für diese Fahrt erstellten Flyers vorstellte, wusste jeder: Für Krönungsfeierlichkeiten bleibt keine Zeit. Gleich nach der Ankunft wurde die Kaiserstadt mit Bus und zu Fuß erkundet. Die Stadtführung endete vor dem beeindruckenden Rathaus. 

Hier hatte man plötzlich eine Wartezeit zu überstehen und niemand wusste, warum.  Noch schlimmer:
König Detlev und Königin Jana waren plötzlich verschwunden. Es kam bei dem einen oder anderen schon zu kleinen Unmutsäußerungen. Doch dann zeigte eine Reiseteilnehmerin auf einen Balkon im vierten Stock eines Hauses gegenüber dem Rathaus. "Ist das da oben ein Adler?" rief sie vollkommen überrascht. Dann erhob sich der stolze Aar aber auch schon in den Himmel, allerdings nur für einen kurzen Flug. Inzwischen war auch König Detlev wieder zu sehen: Vor der Brüstung am Eingangsportal des Rathauses. In königlicher Schützenuniform. Und der stolze Aar? Er landete auf dem Arm des Königs der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft mit einer stoischen Ruhe, die der ganzen Szenerie so etwas wie Selbstverständlichkeit gab. Ein wahrhaftig erhebender Moment nicht nur für die Beteiligten. Viele Zuschauer, auch solche, denen die Besuchergruppe aus Arnsberg fremd war, ließen sich erklären, was es mit den Bürgerschützen und mit dem Aar als Wappentier unserer Heimatstadt "Ahrensberg" auf sich hat. Dicht umlagert waren nun die Betreuer von der Greifvogelstation Hellenthal und natürlich "Aika", ihr Weißkopfseeadler. Viele Erinnerungsfotos mit "Aika" wurden geschossen. Ein großes Lob und Dankeschön gab es nun für Axel Neitzel, dem Bürgerschützen aus der Zweiten Kompanie, ohne dessen Kontakte zur Greifvogelstation Hellenthal dieses Highlight nicht möglich gewesen wäre. 

Doch es folgte eine weitere Überraschung: Frau Marianne Conrad, Bezirksbürgermeisterin von Aachen-Mitte bat die Arnsberger Reisegruppe spontan zu einem Sektempfang im ehrwürdigen weißen Saal des Aachener Rathauses. In einer kurzen Ansprache betonte sie, dass es ja auch nicht alle Tage vorkommt, dass mal wieder ein echter König im Krönungs-Rathaus weilt, noch dazu in Begleitung eines leibhaftigen Adlers. 

Die dritte Kompanie im Krönungssaal des Aachener Rathauses.

 

Klar, dass im Hotel beim Arnsberger Abend die Stimmung hervorragend war. Nicht nur, weil die Kompaniemucker Burkhard Majewski und Joe Hafner ein kurzweiliges Programm aus Musik, Humor und satirischer Persiflage boten.  

 Am Sonntagmorgen ging es auf den Lütticher Wochenmarkt La Batte. Ein Markt, der bunter und vielfältiger nicht sein kann. Marktschreier, fliegende Händler und Straßenkünstler erweckten die vom anstrengenden Vortag noch ein wenig müden Lebensgeister. Bereits seit 1561 gibt es diesen inzwischen 3,6 km langen Traditionsmarkt, über den jährlich 4 bis 5 Millionen Einheimische und Touristen schlendern. Neben Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Käse und Wein werden auch Leder, Kleidung, Blumen, Pflanzen, Vögel, Kleintiere, Antiquitäten, Bücher und sogar Erfindungen feilgeboten. 

Bei der Stadtführung durch Lüttich, die zweitgrößte Stadt und das kulturelle Zentrum der Wallonischen Region Belgiens erfuhr man auch mal wieder von einer Parallele zur Heimat. Josef Clemens von Bayern, von 1688 bis 1723 Erzbischof von Köln und Kurfürst des Herzogtum Westfalen, unter dessen Herrschaft im Jahre 1709 unser Glockenturm seine signifikante welsche Haube erhielt, herrschte im späten 17. Jahrhundert als Fürstbischof auch in Lüttich. Genug Gesprächsstoff hatte man gesammelt, als man im Bus saß, zur Rückfahrt nach Aachen. 

Unterwegs wurde noch ein Stopp eingelegt beim amerikanischen Soldatenfriedhof mit Gedenkstätte in Henri-Chapelle. Ergreifend und überwältigend war der Anblick des 23 Hektar riesigen Friedhofs, der 7992 gefallenen amerikanischen Soldaten letzte Ruhestätte ist. 

Am letzten Reisetag, am 1. Mai fuhr die Gruppe in eine weitere Stadt an der Maas. Jetzt drangen auch wieder vertraute Klänge an die Ohren, im niederländischen Maastricht, der Heimat des Violinisten und Orchesterleiters Andree Rieux. 

Die Stadt hat eine Universität, die aufgrund ihres hohen Anteils ausländischer Studenten internationale Bedeutung hat. Mit 30 Prozent ist der Anteil deutscher Studenten besonders hoch. Fast alle Bewohner dieser Gegend sprechen drei Sprachen: Niederländisch, Französisch und Deutsch. All das zusammen hat wohl dazu beigetragen, dass man die Weltoffenheit, das Moderne in der Hauptstadt der Provinz Limburg geradezu spüren kann.  

Nach einer Schifffahrt auf der Maas konnte jeder die Stadt im Dreiländereck auch noch auf eigene Faust erkunden. Diese Stadt bietet schließlich jedem etwas, egal auf welchem Interessengebiet der Schwerpunkt liegt. Dabei war es besonders hilfreich, dass Ingrid Majewski, Ehefrau des Ehrenkompanieführers Burkhard Majewski ihre Wurzeln hier im Dreiländereck hat, im Selfkant, der westlichsten Gemeinde Deutschlands. So erfuhr man aus berufenem Munde auch mal Dinge, über die eben nicht jeder Stadtführer spricht. Dass Maastricht beispielsweise auch eine Karnevalshochburg ist. Jedes Jahr zieht der Karneval viele Touristen an und ist daher ein wichtiger Faktor für Kultur und Wirtschaft. 

Gegen 17:30 Uhr fuhren die 61 Reiseteilnehmer, voll bepackt mit schönen Erinnerungen wieder in ihre Heimatstadt Arnsberg und konnten kurz vor 21 Uhr ihren geliebten Glockenturm wieder erblicken. 

Text: Joe Hafner
Foto: Christian Drees

... aus der Kompanieversammlung

Kompanieführer und König Detlev Kulke konnte in der Festhalle über 50 Schützenschwestern und -brüder begrüßen. 

Ein zentraler Punkt der Tagesordnung waren die Wahlen.

Nach 21 Jahren schied das dienstälteste Mitglied im Kompanievorstand, Rolf Hesse, aus.

Rolf war ua. neun Jahre Zugführer und auch stellvertretender Kompanieführer.

Ihm wurde für seinen Einsatz herzlich gedankt.

Als seinen Nachfolger im Amt wurde Thomas (Ebse) Eberhard einstimmig gewählt. 

Patrick Beule ist nun erster Zugführer und stellvertretender Kompanieführer. 

Nach der Versammlung blieben noch viele Schützenschwestern und -brüder lange in gemütlicher Runde zusammen.

Rundum, ein gelungenes Ereignis ... 

(von links nach rechts) Patrick Beule, Rolf Hesse, Detlev Kulke

Anschießen 2017

Herbstwanderung u. Kompaniepokalschießen (01.10.2016)

Ergebnisse des Kompaniepokalschießens

 

Herren

1. Patrick Beule 90 Ringe

2. ... 88 Ringe

3. Detlev Kulke 84 Ringe

 

Damen

1. Susanne Hesse 86 Ringe

2. Heike Hillebrand 85 Ringe

3. Maike Drepper 83 Ringe

 

Jugend

1. Fabian Kösling 76 Ringe

2. Florian Hesse 58 Ringe

 

Senioren

1. Friedhelm Möller 92 Ringe (28)

2. Ronald Eickhoff 92 Ringe (25)

3. Bernd Winkel 89 Ringe

 

Ehrenscheibe

Patrick Beule

35 Jahre Freunschaft der Kompaniefrauen

Die Damen mit den Schützenbrüdern der 3. Kompanie

 

Seit 1981 sind sie ein eingeschworenes Team: die Damen der Schützenbrüder der 3. Kompanie der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft. Bereits in der Zeit von Kompanieführer Uli Scheele unternahmen sie alles, um ihre Männer im Schützenwesen zu unterstützen und zur Seite zu stehen. Ganz hervorragend war die Mitgestaltung der Nachfeiern zum Schützenfest, bei welchen die eifrigen Schützenfrauen die Regie über leckere Buffets und die von ihnen eingeführte Cocktailbar übernahmen. Auch die zahlreichen Sketche, Tanz- und Gesangseinlagen bei den Herbstfesten und Kompaniefahrten bleiben unvergesslich. Das diesjährige Jubiäum begann mit einer zünftigen Planwagenfahrt durch das schöne Sauerland und endete mit einer Grillparty auf Hörsters Farm im Seufzertal.

Der Chef wird König!

 

Nach Mittag startete das finale Vogelschießen der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft, bei dem schließlich Detlev Kulke als König ausgerufen wurde. Der Chef der 3. Kompanie der Arnsberger Bürgerschützen regiert künftig an der Seite von Jana Klapper.

 

 

Neuer Jugendkönig: Benno Schreier

 

Fotos: Thorsten Krupa

Dritte Kompanie in der Bundeshauptstadt Berlin

Ein Reisebericht von Jo Hafner

Zu einer viertägigen Reise nach Berlin hatte sich die 3. Kompanie der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft auf den Weg gemacht. Vier erlebnisreiche Tage lagen vor der 56-köpfigen Reisegruppe, die Kompanieführer Detlev Kulke am frühen Morgen des 5. Mai, dem Feiertag Christi Himmelfahrt, begrüßen konnte. Schon bei der Begrüßung offenbarte sich wieder mal eine Besonderheit, wie sie wohl nur in der Kompanie mit den gelben Spiegeln erlebt werden kann. Schützenbruder Herbert Löhr, gebürtiger Arnsberger, aber jetzt in Berlin lebend, war sogar aus Berlin gekommen, um bereits die Anreise in seine derzeitige Heimat gesellig im Kreis seiner Kompanie zu erleben. Gelebte Solidarität in "Der Dritten". Ein begeistert klingendes Raunen ging durch den Bus, als den Reisenden das von Manfred Malycha geschnürte Ausflugspaket an Hand eines sechsseitigen Flyers vorgestellt wurde.

Der gefühlt 6 Monate lange April hatte sich am Vatertag endlich verabschiedet. Bei traumhaftem Wetter und sommerlichen Temperaturen erreichte die Gruppe gegen 14 Uhr ihr Hotel, das im Osten gelegene Abacus Tierpark-Hotel Berlin. Nach einer kurzen Erfrischung wurde bei einer Stadtführung, teils mit dem Bus, teils zu Fuß überwiegend der Osten der Bundeshauptstadt besichtigt. "Erstaunlich, was sich dort alles getan hat in den letzten Jahren", war einer der meist gehörten Sätze. Aber auch Kurioses, bislang Unbekanntes wurde vom Stadtführer vermittelt. In den Häusern im alten Berlin gab es, wie woanders auch, fast nie Toiletten. Die waren immer im Hof. Als man die ersten Toiletten in die Häuser baute, wurden sie zwischen die Etagen, in die Treppenhäuser gebaut. Der Berliner nennt das „indische Bauweise“ und sagt: Sie liegen „Am Ende des Ganges". In den später erstellten riesigen Plattenbauten gab es dann richtige Badezimmer und Zentralheizung, was sie begehrt, aber auch teuer machte. Statt 35 Ostmark waren hierfür 200 Ostmark Miete zu zahlen. Von der öden Ansicht der Plattenbauten ist fast nichts mehr zu sehen. Sie wurden umgebaut zu feinen Hotels und Verwaltungsgebäuden, viele blieben aber auch Mietshäuser und können sich heute durchaus sehen lassen. Schließlich haben bedeutende Architekten aus der ganzen Welt sich nach der Wende vor allem in Ostberlin verwirklichen können. Die Reisegruppe traf um ca. 19 Uhr wieder im Hotel ein. Am Abend gab es in froher Runde noch Alt-Berliner Kleinkunst. Ganz im Stil der Berliner Großschnauze sang Orgelinchen, sich selbst auf der Drehorgel begleitend, Gassenhauer und Couplets von Paul Lincke und vielen anderen typisch Berliner Zeitgenossen.

Der zweite Tag führte die Bürgerschützen zunächst in den Reichstag. Beim vorbeifahren am Bundeskanzleramt gab`s erst mal wieder was zum schmunzeln. Die Front des Kanzleramtes fällt besonders auf durch eine riesige kreisrunde Glaskonstruktion. Der Berliner fand schnell einen Spitznamen für den Bau: "Frau Merkels Waschmaschine". Im Reichstagsgebäude mit seiner imposanten Kuppel erfuhren die Schützenbrüder und Schützenschwestern so manches, was man nicht gewusst, aber auch nicht geahnt hatte. Wie das eben so ist in der Politik. Anschließend wurde unter fachkundiger Führung der Berliner Dom erkundet. Ein evangelisches Gotteshaus, dass dem Petersdom in Rom nachempfunden ist. In der Gruft des Doms, die auch besichtigt wurde, ruhen zahlreiche Mitglieder des Hauses Hohenzollern.  Das Bildungsprogramm wurde abgerundet durch einen Besuch des DDR-Museums, nur einen Steinwurf weit entfernt vom Berliner Dom gelegen.

 

Reisegruppe mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Patrick Sensburg

Foto: Hans Eickhoff

Nach solch einem strammen Programm hatte sich ein jeder das Essen und auch das Trinken im Restaurant Nolle redlich verdient. Das Lokal mit historischem Ambiente liegt in Berlin-Mitte, am Bahnhof Friedrichstraße. Hier staunte man nicht schlecht, als sich plötzlich der heimische Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg unter die Arnsberger mischte und sich ihren Fragen stellte. Ob dabei auch angefragt wurde, ob weiterhin Verordnungen zur Abmagerung von Sauerländer Schützenvögeln auf der Tagesordnung stehen, ist dem Chronisten allerdings nicht bekannt.

Nach anstrengenden 2 Tagen war am Samstagmorgen "Seele baumeln lassen" angesagt. Eine Schifffahrt auf Spree und Landwehrkanal war da genau das Richtige. Über drei Stunden tuckerte das Schiff durch die wunderbar grüne Frühlingslandschaft, vorbei an unzähligen Sehenswürdigkeiten, die hier gar nicht alle aufgezählt werden können. Die Reederei nennt diese "Brückenfahrt". Über 40 Brücken Berlins wurden unterfahren, jede mit ihrer eigenen Geschichte und alles bei einem Wetter, dass vielleicht sogar einen Gondoliere von Venedig vor Neid erblassen lassen hätte. Die Bestatzung informierte die Gäste ausgezeichnet, bisweilen auch augenzwinkernd, wie z.B. mit dem Spruch: "In Berlin kriegten wir früher nicht weg, was wir weghaben wollten und heute kriegen wir nicht fertig, was wir fertig haben wollen".
Die Zeit war vergangen wie im Flug und so trat die Gruppe zufrieden am Sonntagmorgen die Heimreise an. Manch ein Stau schreckte die Reisegruppe auf, aber Busfahrer Agostinho fand immer wieder Möglichkeiten, sie zu umfahren. Mit ein wenig Verspätung wurde am Nachmittag das letzte Ziel, das Steinhuder Meer erreicht. Bei einem Spaziergang um den See, bei Kaffee und Kuchen oder auch Räucheraal in den kleinen urigen Fischrestaurants ließ man die Reise schon jetzt Revue passieren. Fazit: Eine in jeder Hinsicht gelungene Exkursion, aber auch eine gesellig unterhaltsame Reise.  Um 20.00 Uhr waren die Schützenbrüder und Schützenschwestern dann wieder am Sauerlandtheater.  Die Reisenden freuen sich schon jetzt auf die bereits terminierte Nachlese-Feier.

Ganz besonders gespannt sind sie wieder auf den Film, den wie seit vielen Jahren mit geschicktem Händchen und feinem Blick der KKM (Kompanie-Kamera-Mann) Hans Eickhoff erstellen wird und auf Wunsch für jeden Teilnehmer auf DVD brennt.    

... aus der Kompanieversammlung vom 11. März 2016

Laut Anwesenheitsliste sind 39 Schützenbrüder und 2 Schützenschwestern erschienen. 

13 Schützenbrüder haben sich entschuldigt. 

Alle Anwesenden gedenken den verstorbenen Schützenbrüdern und Schützenschwestern des vergangenen Jahres.

 

Der Schriftführer Dirk Kösling verliest das Protokoll der Kompanieversammlung vom 26.06.2015.

Der Kompanieführer gibt anschließend seinen Bericht über das Schützenjahr 2015: 

Das Anschießen der 1. + 2. + 3. Kompanie fand am 18.04.2015 statt und war gut besucht und eine gelungene Veranstaltung. An der Kompaniefahrt vom 8. - 10. Mai 2015 nach Würzburg nahmen 55 Teilnehmer teil. Es wurden verschiedene Sehenswürdigkeiten und natürlich auch diverse Weinlokale besucht. Schützenfest  vom 4. - 6. Juli 2015: Der Kompanieführer der 3. Kp. spricht das letztjährige Schützenfest an, und den Ablauf der einzelnen Tage insbesondere. 

Am 17.09.2015 wurde das Gesellschaftspokalschießen durchgeführt. Patrick Beule erzielte in der Einzelwertung einen hervorragenden 2. Platz mit einem Schießergebnis von 186 Ringen!

Der letztjährige Schützenkommers fand in der Festhalle der Arnsberger Bürgerschützen statt – mit einem geänderten Konzept, welches bei den Besuchern gut angekommen ist. Die Herbstwanderung am 08.11.2015 ging dieses Jahr in den Hasenwinkel.und nach erholsamer Pause weiter zum Kompanielokal „Beim Fritz“. Hier fand später dann auch die Siegerehrung unseres diesjährigen Kompanie-Pokal-Schießens statt. Neujahrsfrühschoppen im Kompanielokal „Beim Fritz“ am 3. Januar 2016: Wieder einmal hervor zu heben sind der diesjährige gute Besuch und die gute Stimmung bei dieser Veranstaltung.

Für den heute aufgrund eines auswärtigen Termins nicht anwesenden Schießwart Christian Schumacher verliest Patrick Beule den Bericht über die abgelaufene Schießsaison. Im Jahre 2015 gab es für die 3. Kompanie 10 Trainingstermine mit durchgehend geringer Beteiligung. Beim Kompanie-Pokalschießen am 24.10.2015 gab es folgende Ergebnisse: Sieger bei den Damen wurde Anna Kulke. Bei den Herren gewann Patrick Beule, bei den Senioren Friedhelm Ferdinand Möller. Den Jugendpokal gewann erneut Fabian Kösling. Die Mannschaft der 3. Kompanie belegte beim Gesellschafts-Pokalschiessen am 12.09.2015 den 3. Platz. Die Mannschaft bildeten: Patrick Beule, Stefan Beule, Detlev Kulke, Anna Kulke, Thomas Eberhard und Rolf Hesse.

Der Kassierer der 3. Kompanie, Friedhelm Möller, gibt den Anwesenden einen Überblick über die aktuelle Kassenlage der 3. Kp. und legt den Rechenschaftsbericht 2015 vor.

Die Kassenprüfung fand am 15.02.2016 durch die Kassenprüfer Reiner Gramsch, Bernd Winkel und Jürgen Fiolka statt. Die gesamte Buchführung wird ordentlich und übersichtlich geführt. Es gibt keinerlei Beanstandungen. Somit empfehlen / beantragen die Kassenprüfer die Entlastung des Kassierers und des Kompanievorstandes. Diesem Antrag wird durch die Versammlung stattgegeben.

Wahl des Kompanieführers: Detlev Kulke wird erneut zum Kompanieführer der 3. Kompanie der Arnsberger Bürgerschützen gewählt.  

Wahl eines neuen Kassierers: Der bisherige Kassierer Friedhelm Möller hört aufgrund der erreichten Altersgrenze auf. Mark Drepper wird zum neuen Kassierer der 3. Kp. gewählt. 

Schriftführer: Der bisherige Schriftführer Dirk Kösling wird erneut zum Schriftführer gewählt.

Schießwart: Der bisherige Schießwart Christian Schumacher gibt sein Amt aufgrund erhöhter beruflicher Belastung ab. Als sein Nachfolger wird von der Versammlung Patrick Beule gewählt, welcher dieses Amt nun in Doppelfunktion, er ist amtierender Zugführer, ausüben wird.

Beisitzer: Thomas Eberhard, Martin Wirth jjun. (auch Jugendbeauftragter) werden erneut und Ferdi Beleke für den ausscheidenden Wolfgang Schlimbach erstmals zu Beisitzern gewählt.

Neuer Obmann für Senioren wird Friedhelm Möller.

Nach §2 Ziffer 1f der Satzung werden Sebastian Hunecke und Dirk Kösling zur Wiederwahl in den allgemeinen Vorstand vorgeschlagen.

Der bisherige Kassenprüfer Reiner Gramsch scheidet turnusgemäß aus. Ludger Maas wird von der Kompanieversammlung zum neuen 3. Kassenprüfer gewählt.

Nach den Wahlen gibt der Kompanieführer gibt eine kurze Terminvorschau über die in diesem Jahr bevorstehenden Termine der 3. Kompanie, und geht insbesondere auf die Nachfeier der 3. Kompanie am 5. Juli 2016 ein.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein wird ein Film über das Königsjahr von Hermann Riese und Beate Botte gezeigt.

 

Herbstwanderung und Siegerehrung am 08.11.2015

Die Dritte unterwegs... - Herbstwanderung der 3. Kompanie 

 

Wieder einmal trafen sich die Mitglieder der 3. Kompanie der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft zur traditionellen Herbstwanderung. 

In diesem Jahr ging es in den Hasenwinkel. Etwa auf der Hälfte der Strecke wurde die obligatorische

Kaffeepause eingelegt. Leckere Torte und Kuchen und heißer Kaffee sowie Wasser, Cola und Pils warteten auf die Wanderer...

 


Nach einer ausgedehnten Pause ging es weiter in Richtung Stadt zum Kompanielokal "Beim Fritz".


Dort klang nach der Siegerehrung des Kompaniepokalschießens der Abend in gemütlicher Runde aus.

Erster beim Pokalschiessen 2015 in der Herrenwertung wurde der "Seriensieger" Patrick Beule. 

Friedhelm Möller ist der diesjährige Gewinner des Seniorenpokals.

Den Damenpokal gewann in diesem Jahr Anna Kulke. 

Der Jugendpokal ging erneut an Fabian Kösling. 

 

Die Dritte Kompanie in Würzburg

 

Am 8. Mai startete die 3.Kompanie der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft zu ihrer 35. Kompaniefahrt für 3 Tage nach Würzburg. Kompanieführer Detlev Kulke begrüßte 55 Reiseteilnehmer und dankte schon zu Beginn seinem "Reiseleiter" Manfred Malycha, der wieder ein attraktives Programm zusammengestellt hatte. Hans Eickhoff, seit Jahren als filmender Chronist im Einsatz, hatte auch dieses Mal den Reiseablauf in einem  6-seitigen Flyer informativ und illustriert  zusammengestellt, so dass die Reisenden sich schon während der Fahrt ein gutes Bild machen konnten, was sie in den nächsten 3 Tagen erwarten würde.


Wie geplant, konnte pünktlich mit der kombinierten Stadtführung, teils mit dem Bus und teils zu Fuß, begonnen werden. Würzburg, abwechslungsreich in jeder Hinsicht, mag mancher gedacht haben. So verfügt diese mehr als 1300 jährige Stadt über eine wechselhafte Geschichte von den Kelten bis zu den Fürstbischöfen. Eingebettet in Weinberge am Ufer des Mains beherbergt sie nicht nur die eindrucksvolle, seit 1981 zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Residenz und die schon von Kelten gegründete Festung Marienberg. Allein 40 Kirchen befinden sich  in der Innenstadt. Aber auch 600 Kneipen, Bars und Gasthöfe machen das Leben in dieser Stadt mit ca. 130 000 Einwohnern abwechslungsreich und bunt. Wen wundert es, dass es den aus Remscheid-Lennep stammenden Physiker und Nobelpreisträger Wilhelm Conrad Röntgen schon früh an die Universität Würzburg zog, die übrigens 10 weitere Nobelpreisträger hervorbrachte. Heute studieren dort etwa 35.000 junge Leute, von denen sicher auch einige anwesend waren, als zum Ende der Stadtführung die Arnsberger Gelegenheit hatten, einen Brückenschoppen einzunehmen. Die "Alte Mainbrücke" ist die älteste Brücke Würzburgs über den Main. Nur noch als reine Fußgängerbrücke genutzt, bietet sie Gelegenheit, sich an Kostbarkeiten aus den umliegenden Weinbergen zu laben, in einer lockeren, entspannten Atmosphäre. Der Konsum wird allerdings durch das städtische Ordnungsamt begrenzt. Jeder Winzer darf nur eine limitierte Anzahl an Schoppen verkaufen. Eine gute Idee wäre das auch für unsere neu gestalte Klosterbrücke, schwadronierte ein genießenderTeilnehmer, der hier nicht genannt werden möchte.


Anschließend bezogen die Sauerländer das "Novotel". Dort fand dann der schon traditionelle Arnsberger Abend statt, mit Sketchen, Livemusik und humorvollen Beiträgen, allesamt dargebracht von Eigengewächsen der Kompanie. 


Wenn schon ein  Fluss in der Nähe ist, dann wird auch "geschifft". So ging es am Samstag mit dem Schiff nach Veitshöchheim. Ähnlich wie die Heimat Arnsberg wird dieser Ort im Jahr 779 erstmals erwähnt. Im Jahr 1246 fand dort die Wahl zum deutschen König statt, aus der Heinrich Raspes als Sieger hervorging. Ausgiebig erkundet wurde der Hofgarten des Schlosses Veitshöchheim. Er gilt als einer der schönsten Rokoko-Gärten in Europa. Anschließend erforschte jeder nach eigenem Geschmack die Umgebung. Abends wurde mit dem Gaumen in der Gaststätte „Alter Kranen“ die fränkischer Braukunst erkundet, gepaart mit Deftigem aus fränkischer Küche. So ging auch der 2. Tag zu Ende mit dem Gefühl, wieder einmal viel dazu gelernt zu haben, ohne auf gepflegte Geselligkeit verzichten zu müssen.

 

 

III. Kompanie der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft vor dem Schloss in Veitshöchheim

 

Am 3. Tag begannen die Ausflügler um 9:30 Uhr die Rückreise. Keinesfalls traurig, dass es nun bald zu Ende sei. Denn auf dem Rückweg sollte noch ein Abstecher nach Miltenberg führen. Diese Stadt am Mainknie, zwischen Odenwald und Spessart gelegen, ist für seine romantisch anmutenden, prachtvollen Fachwerkbauten bekannt. Ein Porträt  dieser zauberhaften Fachwerkkulisse zierte beinahe jeden Fotokalender aller namhaften Verlage dieses Genres.

 
Doch leider endete die Reise nach nur einer Stunde jäh wegen eines technischen Defekts am Reisebus in Königheim. Das ist eine Gemeinde in Tauberfranken, gelegen im Main-Tauber-Kreis im fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs. Etwa 2,5 km vor der Ortseinfahrt war Schluss. Bei bestem Wetter wollte aber keiner im Bus bleiben, zumal der sich in praller Sonne rasch aufheizte. "Wir laufen in den nächsten Ort, seht Ihr den Kirchturm dort, und wo ein Kirchturm ist, ist auch eine Gaststätte", hieß es vielstimmig. Doch leider ist Königheim nicht Würzburg. Und Königheim hatte ja auch eine Gaststätte, aber die war vor kurzem abgebrannt und noch nicht wieder aufgebaut. Die Gruppe aus Arnsberg war nun ratlos, beinahe verzweifelt und hatte sich schon in 2 Gruppen, in 2 verschiedenen Richtungen auf den Weg gemacht. Ein Lokal fand keine der beiden Gruppen. Aber jede Gruppe fand Hilfe auf eine andere Weise.  


Die eine wurde liebevoll aufgenommen im Sportheim des SV Königheim. Dort hatten  ehrenamtliche Helfer gerade eine Hilfsaktion für Schulen in Togo besprochen. Die "Togo-Helfer" setzten nun alles daran, den "gestrandeten" Bürgerschützen jedwede Unterstützung zukommen zu lassen. Die Wartezeit wurde ihnen verkürzt durch erfrischende Getränke und Snacks verschiedener Art und informativen, aber auch geselligen Gesprächen. Eine spontane  Hutsammlung unter den "geretteten" für das Togo-Projekt war selbstverständlich.

Als nach über 2 Stunden der Ruf erschall: "Der Bus kommt!" war zwar jeder froh, dass es nun wieder weiter ging. Aber auch traurig, dass man liebenswerte Menschen, die man eben noch in Not kennenglernt hatte, nun schon verlassen musste. Zu einem Zeitpunkt, der vielleicht der Beginn für neue Freundschaften war, verabschiedeten sich Gastgeber und Gäste in einer anrührenden Herzlichkeit. Jedenfalls nicht so, als wenn man sich erst gut zwei Stunden kennen würde.


Inzwischen hatte die andere Gruppe sich  per Mobiltelefon gemeldet. Ihr war es ähnlich ergangen. Zwar nicht auf einem Sportgelände, sondern im Alten- und Pflegeheim St. Josef in Königheim. Schnell hatte das Personal eine Kaffee- und Kuchentafel für die unerwarteten Gäste hergerichtet. Es ist nicht bekannt, woher die Information kam, aber irgendwie hatte der Gastgeber es erfahren: Unter den "Gestrandeten" ist jemand, der beruflich eine leitende Funktion bei der Caritas hatte. Vielleicht auch aus diesem Grund bot das "Haus Josef" sogar eine Führung durch das Gebäude und die verschiedenen Abteilungen an. Jemand muss der Heimleitung dann noch die Information gesteckt haben, dass diese Reisegruppe eigentlich aus gesellig-fröhlichen Gründen unterwegs ist. Als der Bus die "Gruppe Altenheim" aufnahm, ging nämlich gerade eine eigens für sie organisierte Weinprobe zu Ende. Ein nur zu diesem Zweck herbei gerufener Winzer hatte diese spontan veranstaltet.


Unter großem Applaus der Abreisenden und liebevollem Winken der Gastgeber setzte der Bus nun seine Heimreise fort. Um 21:30 Uhr, beinahe so pünktlich wie geplant, erreichte die Reisegruppe ihre Heimatstadt Arnsberg. Ein jeder, der dabei war, wird noch lange von dieser Erfahrung zehren: Wie schön es doch ist, unbürokratisch Hilfe zu bekommen in einer Situation, die man selbst nicht herbeigeführt hat und die keiner voraussehen konnte. Eine Erfahrung, die gerade in der heutigen Zeit zum Nachdenken anregen kann.

... aus der Kompanieversammlung vom 13. März 2015

Kompanieführer Detlev Kulke begrüßt 48 Schützenbrüder zur anstehenden Kompanieversammlung in der Festhalle der Bürgerschützen. 8 Schützenbrüder hatten sich abgemeldet. Gemeinsam wird den Toten des vergangenen Jahres gedacht.

Der Schriftführer Dirk Kösling verliest das Protokoll der Kompanieversammlung vom 27.06.2014.

Anschließend gibt der Kompanieführer seinen Bericht über das abgelaufene Schützenjahr 2014 und geht im Einzelnen auf die Veranstaltungen wie Kompaniefahrt nach Schwerin und Umgebung, unserem Schützenfest 2014 und besonders dem Kreisschützenfest 2014 ein. Er dankt hier noch einmal persönlich allen Helfern für die tolle geleistete Arbeit und den persönlichen Einsatz.

Weitere Termine sind das jährliche Kompaniepokalschießen und die wieder einmal schöne Herbstwanderung am 10.11.2014... diesmal in Richtung Jägerbänke mit Rast an der Ehmsenhütte.

Auch der Neujahrsfrühschoppen erfreut sich wieder besseren Zuspruchs.

Der Schießwart Christian Schumacher gibt einen kurzen Überblick über das abgelaufene Jahr und die erzielten Ergebnisse bei den diversen Schießveranstaltungen. Er spricht erneut die geringe Beteiligung an den Trainingsabenden an und teilt mit, dass dieses Jahr erstmalig das Anschießen zusammen mit der 1. und der 2. Kompanie durchgeführt wird – mit gemeinsamem Frühlingsfest nach dem Schießen.

Danach gibt Kassierer Friedhelm Möller den anwesenden Kompaniemitgliedern einen Überblick über die aktuelle Kassenlage der 3. Kompanie und legt den Rechenschaftsbericht 2014 vor.

Der Kassenprüfungsbericht wird wieder von Reiner Gramsch vorgetragen. Die Kasse wurde von Reiner Gramsch und Stefan Förster geprüft. Die Prüfung der Kasse und aller Buchungsunterlagen ergaben keinerlei Beanstandungen. Somit beantragt der Kassenprüfer Reiner Gramsch bei der Kompanieversammlung die Entlastung des Vorstandes, dem die Versammelten folgt.

Bevor die anstehenden Wahlen durchgeführt werden, verabschiedet der Kompanieführer: 

Fridbert Kölsch (nach 24 Jahren), Axel Widekind (nach 12 Jahren) und Ralf Arnold (nach 11 Jahren). Alle drei Schützenbrüder scheiden auf eigenen Wunsch aufgrund beruflicher Belastung aus dem Kompanievorstand aus. Für Ihre geleistete Arbeit überreicht der Kompanieführer ein Präsent und bringt ein dreifaches Horrido aus.

 

Die anstehenden Wahlen zum Kompanievorstand bringen folgende Ergebnisse:

Unser bisheriger Zugführer Patrick Beule stellt sich zur Wiederwahl und wird erneut zum Zugführer der 3. Kompanie gewählt.

Neu in den Kompanievorstand gewählt werden Mark Drepper und Marc Jeromin als Beisitzer sowie Andreas Eitzenberger als zweiter Fahnenträger.

Sebastian Hunecke übernimmt das Amt von Ralf Arnold und wird erster Fahnenträger der Kompanie.

Für die den Allgemeinen Vorstand schlägt die Kompanieversammlung der Generalversammlung nach § 2 Ziffer 1f die Schützenbrüder Thomas Eberhard, Andreas Eitzenberger, Benno Horch, Manfred Malycha, Wolfgang Schlimbach jun., Christian Schumacher, Axel Widekind, Bernd Winkel, Martin Wirth jjun. sowie nach Ziffer 1g die Schützenbrüder Manfred Disselhoff, Hans Eickhoff, Friedhelm Möller, Hans-Jürgen Redder, Hermann Siebert  und Marc Jeromin vor. 

Sabine Zweimann wird als neue Vorsitzende des Tambourcorps den Platz von Dorothee Schmitten einnehmen.

Merlin Babic scheidet aus dem allgemeinen Vorstand aus.

 

Nachfolger für den ausscheidenden Kassenprüfer Stefan Förster wird Bernd Winkel. Als Ersatzkassenprüfer wählt die Versammlung Jürgen Fiolka.

 

Nach den Wahlen gibt der Kompanieführer einen Überblick über die in diesem Jahr anstehenden Termine, wobei besonders die kommende Kompaniefahrt nach Würzburg erwähnt.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein wird dann ein unterhaltsamer Film über die Kompaniefahrt aus dem Jahre 2004 nach Norden in Ostfriesland gezeigt.

Herbstwanderung und Siegerehrung am 09.11.2014

Die Dritte auf Schusters Rappen unterwegs... 

Herbstwanderung der 3. Kompanie der Arnsberger Bürgerschützen

Dieses Jahr hatte es der Wettergott besser mit der 3. Kompanie gemeint - 

Bei klasse Wetter begaben sich 17 Wanderer und zwei Hunde unter die Fittiche des 

bewährten Wanderführers Heiko Balkenohl und erkundeten den Arnsberger Wald.

Vom alten Hallenbad ging es zunächst zum Waldfriedhof.  

aus den Jägerpfad ( Talsperrenweg ) bergan in Richtung Jägerbänke, 

später jedoch wurde in Richtung Ehmsenhütte abgebogen.

Hier war schon der Kaffeetisch gedeckt... Leckere Torte und Kuchen und heißer Kaffee sowie Wasser, Cola, frisches Veltins waren für die durstigen Wanderer in Griffweite...

Nach ein ausgedehnten Pause ging es weiter Richtung Gierskämpen und dann am Eichholz vorbei zum Kompanielokal "Beim Fritz". Dort klang nach der Siegerehrung des Kompaniepokalschießens und einem schönen Grünkohlessen der Abend in gemütlicher Runde aus.

Hier die Ergebnisse:

Den Herrenpokal gewann Patrick Beule vor Christian Schumacher und Dirk Kösling. 

Bei den Damen gewann Sabine Kulke vor ihren Töchtern Anna und Lena Kulke. 

Den Seniorenpokal sicherte sich Bernd Winkel.

Die Jugendpokalwertung gewann Anna Kulke.

Bereits zum dritten Mal gewann Fabian Kösling den Kinderpokal (Luftgewehr).

Albert Kirchberg 100. Geburtstag

Albert Kirchberg, das älteste Mitglied der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft, feierte am Freitag, 25. Juli 2014, im Haus Sauerland seinen 100. Geburtstag.
Der Jubilar trat im Jahr 1936 in die Gesellschaft ein. Anfang der 1950er Jahre wurde er Mitglied im Allgemeinen Vorstand. 1953 war er der erste Bierprobenkönig. Über viele Jahre hinweg leitete Albert Kirchberg die Ausflugskommission. Aber auch im Kompanievorstand der 3. Kompanie engagierte er sich ab 1959. Zunächst als Zugführer und anschließend übernahm er für fünf Jahre das Amt des Schriftführers.
Im Jahre 2011 konnte er in der Generalversammlung für 75-jährige Mitgliedschaft geehrt werden.

Der Reihe der Gratulanten schlossen sich auch Hauptmann Peter Erb, Kompanieführer Detlev Kulke und Kassierer der 3. Kompanie, zugleich auch stellv. Schriftführer der Gesellschaft, Friedhelm Möller an.

 

Albert, Dir nochmals „Herzlichen Glückwunsch“

 

3. Kompanie in Mecklenburg-Vorpommern

 

 

Zu ihrer 34. Kompaniefahrt startete die 3.Kompanie der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft nach Schwerin. Am Morgen des 1. Mai ging es zeitig los. Da der auf einen  Donnerstag fiel, konnten sich die unternehmungslustigen Schützen dieses Mal 4 Tage Zeit nehmen, um auch die alte Hansestadt Wismar sowie die mecklenburgische Küste zu erkunden. Die Organisatoren um Kompanieführer Detlev Kulke und “Reisemarschall“ Manfred Malycha hatten ein informatives, unterhaltsames Programm zusammengestellt, das nicht nur die 57 Teilnehmer begeisterte, sondern auch dem KKM (Kompanie-Kamera-Mann) Hans Eickhoff einiges abverlangte.


Nach einer, bis zur Überquerung der Elbe eher regnerischen Fahrt, kam man um 14 Uhr bei Postkartenwetter in der Hauptstadt von Mecklenburg–Vorpommern an. Als die Teilnehmer ihre Zimmer im InterCityHotel Schwerin bezogen, hatten sie schon von dort einen traumhaften Blick auf den Dom und den dahinter in der Sonne glitzernden See mit dem Schweriner Schloss. Neugierde kam auf und die wurde bei einer Stadtführung, teils mit dem Bus, teils zu Fuß, befriedigt. Die Besucher staunten nicht schlecht: Eine sorgsam restaurierte alte Bausubstanz inmitten einer Landschaft die vielerorts vom Blau des Wassers und von sattem Grün des alten Baumbestandes eingerahmt wurde. Nicht zuletzt dank des herrlichen Wetters präsentierte sich der Sitz der Landesregierung, das Schweriner Schloss wie ein Märchenpalast. Das alles gab genügend Gesprächsstoff für den gemeinsamen Abend im Hotel. Doch auch am Abend gab es noch etwas Landestypisches: Seefahrtsromantik kam auf, als das „Klönen“ der Sauerländer durch ein eigens für sie organisiertes Konzert des Shanty-Chores “Schweriner Klönköppe.“ unterbrochen wurde.


Der zweite Tag führte die Bürgerschützen mit dem Bus durch die lieblich hügelige Landschaft, die durch scheinbar unendliche in der Kompaniefarbe Gelb strahlende Rapsfelder begrüßte. In Bad Doberan tauschte man die komfortablen Sitze des 5-Sternebusses mit den harten Holzbänken der alten Schmalspurbahn, die die mecklenburgischen Seebäder miteinander verbindet. Kräftig fauchend und nostalgisch bimmelnd brachte die kleine Dampfeisenbahn „Molli“ ihre Gäste vorbei an Heiligendamm, dem ältesten deutschen Seebad an der Ostseeküste, nach Kühlungsborn. Dort war Zeit für eigenständige Unternehmungen, bis die Reisenden um 15:30 Uhr bei 6 Windstärken eine Minikreuzfahrt auf der MS Baltica unternahmen. Gewendet wurde bei der Halbinsel Wustrow, die schon im zweiten Weltkrieg militärisch (Flakstellungen) genutzt wurde. Nach dem Einmarsch übernahm die Rote Armee die Halbinsel und schottete sie von der Außenwelt ab. Wechselhaft waren die Vorstellungen über die Nutzung nach der Wende, da nicht überschaubar ist, wie hoch der Aufwand für die Beseitigung der Altlasten sein wird. Derzeitig ist aus Gründen der Sicherheit der Zutritt zur Wustrow untersagt. Mit einem geselligen Abend im Ostseebrauhaus Kühlungsborn ging der offizielle Teil eines schönen Tages zu Ende.                                                                         
 
Am Samstagmorgen hieß es wieder: „Einsteigen!“ Wismar, Heimat des sagenumwobenen Freibeuters Klaus Störtebecker, Hansestadt und Welterbe der UNESCO war das Ziel. Nach einer Stunde begann schon die Stadtführung. Wie schon in Schwerin überraschte es die Teilnehmer, als sie hörten, dass auch Wismar unter ständig sinkenden Einwohnerzahlen leidet. Waren es zur Zeit der Wende noch 55.500 Einwohner, so sind es heute noch knapp 44.000. Umso erstaunlicher ist, dass es mal gerade 5-6000 Einwohner waren, die in der Blütezeit der Hanse dieser Stadt ihren stolzen und dennoch liebenswerten Charakter gaben mit so  beeindruckenden Bauwerken norddeutscher Backsteingotik wie der Marienkirche, Georgenkirche und der Nikolaikirche. Im Anschluss an den geführten Stadtrundgang war natürlich der alte Hafen ein beliebtes Ziel der Arnsberger. Schon so mancher traute sich auf die dort vor Anker liegende Poeler Kogge „Wissemara“. Trauen ist hier wörtlich gemeint, denn die Stadt Wismar hat hier eine Außenstelle des Standesamtes eingerichtet und man kann hier in außergewöhnlicher maritimer Atmosphäre den Bund für`s Leben schließen. Wieder wurde ein schöner Tag mit dem Austausch von individuellen Erfahrungen  gemeinsam im Altstadtbrauhaus Schwerin abgeschlossen.


Etwas ungläubig versammelte sich die Gruppe vor dem Bus, als am Sonntag um  9 Uhr die Heimreise angetreten wurde. Kaum zu glauben, dass schon 3 Tage vergangen waren. Gegen 11 Uhr war die Elbe passiert und eine halbe Stunde später saß man schon wieder auf einem Gefährt, welches dem Sauerländer doch vertrauter ist als die „Molli“ oder ein Fahrgastschiff. Mit einem Planwagen wurde nun die nördliche Heide bei Niederhavebeck erkundet. Ruhig war es hier, beschaulich und beruhigend diese Heidelandschaft. Gerade richtig, um „wieder herunter zu kommen“ von den Emotionen erlebnisreicher Tage. Wissenswertes erfuhr man aber auch noch. Nur wenige denken wahrscheinlich auch an Berge wenn sie von der Lüneburger Heide hören. Die Schützen von der Dritten wissen es jetzt. Der höchste Berg der Lüneburger Heide misst immerhin  169,2 Meter. Er wurde mit Pferd und Wagen umfahren, bevor man anschließend gemeinsam einkehrte. Bei saisonalen und regionalen Gerichten wie Spargel oder auch Heidschnuckenbraten „Erika“  ließ man noch einmal die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren. Bei der Rückfahrt sinnierte man in Zufriedenheit darüber, wo es wohl im nächsten Jahr hin geht. Und: „Ob das gerade erlebte wohl noch zu toppen ist?“

... aus der Kompanieversammlung vom 21. März 2014

Zur Kompanieversammlung am 21.03.2014 konnte Kompanieführer Detlev Kulke aufgrund einer langen Liste mit Abmeldungen nur 35 Schützenbrüder begrüßen.

Der Schriftführer Dirk Kösling verlas das Protokoll der Kompanieversammlung vom 28.06.2013.

 

Anschließend gab der Kompanieführer einen Bericht über das abgelaufene Schützenjahr 2013 und ging im Einzelnen auf die Veranstaltungen wie Anschießen, Kompaniefahrt nach Regensburg, unserem Schützenfest 2013 und den dazugehörigen Neuerungen ein. Weitere Termine waren das Kompaniepokalschießen und die Herbstwanderung mit 14 knallharten Wanderern bei denkbar schlechtem Wetter.
Er resümierte, dass der Jahresbeginn mit dem gelungenen und gut besuchten Neujahrsfrühschoppen ein toller Jahresauftakt war.

 

Der Schießwart Christian Schumacher gab einen kurzen Überblick über das abgelaufene Jahr und die erzielten Ergebnisse bei den diversen Schieß-Veranstaltungen. Er sprach ebenfalls die geringe Beteiligung an den Trainigsabenden an.

Anschließend gab der Kassierer -Friedhelm Möller- den anwesenden Kompaniemitgliedern einen Überblick über die aktuelle Kassenlage der 3. Kompanie und legte den Rechenschaftsbericht 2013 vor.

Der Kassenprüfungsbericht wurde von Reiner Gramsch vorgetragen. Die Kasse wurde von Ferdi Beleke, Reiner Gramsch und Stefan Förster geprüft. Die Prüfung der Kasse und aller Buchungsunterlagen ergab keinerlei Beanstandungen. Somit beantragte der Kassenprüfer Reiner Gramsch bei der Kompanieversammlung die Entlastung des Vorstandes, dem die Versammelten folgten.

 

Die anstehenden Wahlen zum Kompanievorstand brachten folgende Ergebnisse:

Rolf Hesse wurde erneut zum Zugführer der 3. Kompanie gewählt, nachdem er sich zur Wiederwahl gestellt hatte.

Schießwart bleibt Christian Schumacher, der sich ebenfalls zur Wiederwahl gestellt hatte.

Zum Nachfolger für den ausscheidenden Kassenprüfer Ferdi Beleke wählte die Versammlung Bernd Winkel.
Für die Wahlen zum Allgemeinen Vorstand schlug die Versammlung die Schützenbrüder Fridbert Kölsch und Stefan Beule vor.
Ralf Gölzenleuchter scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Allgemeinen Vorstand aus.

 

Nach den Wahlen gab der Kompanieführer einen Überblick über die in diesem Jahr anstehenden Termine, wobei besonders das Kreisschützenfest vom 19. - 21.09.2014 ausführlich erwähnt wurde.

Es werden weiterhin Helfer gesucht, um dieses besondere Fest für alle zu einem tollen und unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein wurde dann ein unterhaltsamer Schützenfestfilm aus dem Königsjahr 1984/85 von unserem Schützenbruder Hans Eickhoff gezeigt.

aus der Presseinformation der CARITAS

Besonderes Geschenk der 3. Kompanie der Arnsberger Bürgerschützen an das Caritas-Seniorenzentrum

 

Die 3. Kompanie der Arnsberger Bürgerschützen tritt seit letztem Jahr am Schützenfestmontag im Caritas-Seniorenzentrum an und stärkt sich dort mit einem kräftigen Frühstück, bevor dann gemeinsam mit den anderen Kompanien zur Vogelwiese marschiert wird.

 

Aus diesem Grund überreichten jetzt Detlev Kulke, Kompanieführer der 3. Kompanie, Rolf Hesse und Patrick Beule das neue Kompaniebild an Christian Stockmann, Dirk Greshake, Beatrix Fuchs und Dagmar Freimuth. Das Bild bekommt einen besonderen Ehrenplatz im Eingangsbereich des Seniorenzentrums.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums und des Caritasverbandes sind sehr stolz und freuen sich auf die Neuauflage am Schützenfestmontag in diesem Jahr. 


Foto: Caritas-Verband

Herbstwanderung mit Siegerehrung (10.11.2013)

16 hartgesottene Wanderer machten sich bei durchwachsenem Herbstwetter auf den 9 km langen Weg.
Wanderführer Heiko Balkenohl führte die Gruppe vom alten Hallenbad, durch den Dickenbruch, an der SGV-Hütte vorbei, der  Aussichtroute folgend, über Schumachers Kopf, am Waldfriedhof vorbei durch den Arnsberger Wald. Die Wanderung endete pünktlich in der Gaststätte "Beim Fritz", in der schon einige Schützenschwestern und -brüder die Wanderer erwarteten.

Dort klang nach der Siegerehrung des Kompaniepokalschießens der Abend in gemütlicher Runde aus.

Den Herrenpokal gewann Patrick Beule vor Dirk Kösling und Detlev Kulke.
Bei den Damen gewann Sabine Kulke vor ihren Töchtern Anna und Lena Kulke.
Den Seniorenpokal sicherte sich Bernd Winkel vor Friedhelm Möller und Peter Stüting.
Die Jugendpokalwertung (die Summe der besten 5 Einzelergebnisse über die Schießsaison hinweg) entschied zum bereits vierten Mal Anna Kulke für sich vor ihrer Schwester Lena.
Bereits zum zweiten Mal gewann Fabian Kösling den Kinderpokal (Luftgewehr).


Ebenfalls wurden die Ehrenscheiben vom Anschießen dern Gewinnern übergeben.
Herrenscheibe: Patrick Beule
Damenscheibe: Martina Eberhard
Jugendscheibe (Kleinkaliber): Anna Kulke
Jugendscheibe (Luftgewehr): Anna Kulke

Kompaniefahrt der Dritten nach Regensburg

 

 

Reisegruppe der 3. Kompanie vor dem Schloss Arnsberg im Altmühltal

 

Am 3. Mai startete die 3. Kompanie der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft zu ihrer 33. Kompaniefahrt für 3 Tage nach Regensburg.  Die Organisatoren Kompanieführer Detlev Kulke, “Reisemarschall“ Manfred Malycha, Burkhard Majewski und Hans Eickhoff hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das alle 60 Teilnehmer begeisterte.

Regensburg, einst blühende europäische Handelsmetropole und politisches Zentrum des Heiligen Römischen Reiches, gilt deutschlandweit als die am besten erhaltene mittelalterliche Großstadt und ist seit 2006 UNESCO-Weltkulturerbe. Beeindruckend nicht nur der berühmte Dom, sondern auch die heute noch erhaltenen Reste der einst kolossalen Befestigung des römisches Legionslager Castra Regina (Lager am Regen). Dieses „Lager der III. Italischen Legion“ in der Regierungszeit des Kaisers Marc Aurel aus dem Jahre  179 n.Chr. kann als Gründungsansiedlung des späteren Regensburg bezeichnet werden. Im Anschluss an das geschichtsträchtige Programm hatte die Gruppe noch reichlich Gelegenheit, sich von der gastlichen Behaglichkeit dieser sympathischen Stadt zu überzeugen. Im Fürstlichen Regensburger Weißbierhaus ließ man es sich bei bayrischen Schmankerln gut gehen.

Der zweite Tag führte zum Schiffsanleger Kelheim.  Auf der Donau ging es durch das  Naturschutzgebiet „Weltenburger Enge“.  Hier lernte man u. a. „Die drei feindlichen Brüder“ und die „Versteinerte Jungfrau“, kennen. Diese bizarren Kalksteinformationen haben Generationen von Menschen angeregt, ihnen solch phantasievolle Namen zu geben. Eine heißt sogar „Napoleons Reisekoffer“. Er soll ihn vergessen haben, beim Rückzug. Nicht aus der Phantasie stammt eine Art Déjà-vu-Erlebnis der Arnsberger Reisegruppe. Auf dem Schiff traf sie zufällig ihre Schützenkönigin Elke Pieper, Königin 1964/1965 an der Seite von  Schlinkerts Bumm und Tochter von Minnie Schäfer, die ebenfalls Königin der Bürgerschützen war. 

Am Kloster Weltenburg ging die Gruppe von Bord und besichtigte zunächst unter fachkundiger Führung die Abteikirche St. Georg mit seinem beeindruckenden Deckenfresco und den mächtigen, gewundenen Marmorsäulen. Nach diesem kirchengeschichtlichen Höhepunkt musste aber auch Gelegenheit sein, sich von der Qualität eines weltlichen Naturprodukts aus diesem Kloster zu überzeugen, das nicht zu Unrecht Weltruf genießt. Im  klösterlichen Biergarten der ältesten Klosterbrauerei der Welt wusste besonders das Weltenburger Kloster Barock Dunkel zu gefallen. Allerdings schauten einige Teilnehmer (überwiegend Damen) ungläubig (und das im Kloster) drein, als sie erfuhren, dass die kleinste lieferbare Bestellmenge der halbe Liter sei. Dennoch blieben alle vorsichtig mit dem Genuss von alkoholischen Getränken. Hatte doch mancher Teilnehmer (wieder überwiegend Damen) die Hoffnung, bei einer Führung durch Schloss St. Emeran nachmittags die Hausherrin, Fürstin Mariae Gloria von Thurn und Taxis persönlich kennen zu lernen. Doch den Gefallen tat die Fürstin den Arnsberger(innen) nicht. Sie war zwar anwesend, wie man an der Beflaggung feststellte, ließ sich aber nicht sehen. Für herzhafte Lacher sorgte die Führerin in dem sie passend dazu die Gegner der zum Hochadel aufgestiegenen von Thurn und Taxis zitierte: „Wenn der Lappen draußen hängt, sind die Lumpen drinnen.“

Der Abend klang im Brauereigasthof Spitalgarten in Regensburg aus. Beinahe traurig, dass diese schönen Tage wieder vorbei sind, trat man am nächsten Tag die Heimreise an.  Dieses Gefühl hielt aber nicht lange an. Bereits nach knapp 2 Stunden Fahrt sah man schon das Ortsschild von Arnsberg. Arnsberg im Altmühltal. Beherzt steuerte der Busfahrer sein 15 Meter langes Gefährt durch die Serpentinen bis mitten auf den Schlossberg. Und die Teilnehmer erfuhren kurioses. So trugen wie daheim auch hier die Herrscher den Namen  Gottfried. Die Burg wurde durch die Edelfreien von Erlingshofen erbaut, die sich von 1156 bis 1265 Herren von Arnsberg nannten. Als sie vor 1278 eine neue Burg bei Heideck errichteten, führten sie fortan diesen Namen. Ähnlich wie daheim war es auch ein Gottfried IV., der  die Herrschaft über Arnsberg abtrat und zwar an Herzog Otto III. von Niederbayern.  Fast wie zu Hause, aber nur fast. So trat die Gruppe, wieder mal mit genügend neuen Gesprächsthemen bestens versorgt, die Heimreise ins heimische Arnsberg an. Eindrücke von 3 Tagen, mit Gesprächsstoff für 3 Wochen.

 

... aus der Kompanieversammlung vom 8. März 2013

Zur Kompanieversammlung am 08.03.2013 konnte Kompanieführer Detlev Kulke 48 Schützenbrüder begrüßen.

Der Schriftführer Manfred Malycha verliest zum letzten Mal das Protokoll der Kompanieversammlung vom 22.06.2012.

Anschließend gibt der Kompanieführer einen Bericht über das abgelaufene Schützenjahr 2012 und geht im einzelnen auf die Veranstaltungen wie Anschießen, Kompaniefahrt nach Lübeck, dem Hochfest - unserem Schützenfest- und dem Nachbeben/Nachfeier ein. Weitere Termine waren die Radtour zum "R"-Cafe, das Kompaniepokalschießen und die Herbstwanderung.
Er berichtet, dass die 3. Kompanie das Königspaar Ferdi Beleke und Daniela Otte bei den Schützenfesten im Kommerskreis sowie den Festzügen in Neheim und Niedereimer sehr gut unterstützt hat.
Er resümiert, dass der Jahresbeginn mit dem gemeinsamen Neujahrsfrühschoppen ein toller Jahresauftakt war.


Aufgrund des Todes unseres Schießwartes Franz-Josef Kneer möchte der Kompanieführer Detlev Kulke auf diesen Bericht verzichten – stattdessen stellt er in einem Nachruf die Verdienste und den Einsatz von Franz-Josef dar und beendet diesen mit den Worten: „Franz-Josef war ein Schützenbruder durch und durch, den wir nie vergessen werden !“


Anschließend gibt der Kassierer -Friedhelm Möller- den anwesenden Kompaniemitgliedern einen Überblick über die aktuelle Kassenlage der 3. Kompanie und legt den Rechenschaftsbericht 2012 vor.

Der Kassenprüfungsbericht wird von Norbert Heue vorgetragen. Die Kasse wurde von Norbert Heue und Stefan Förster geprüft. Die Prüfung der Kasse und aller Buchungsunterlagen ergab keinerlei Beanstandungen. Somit beantragt der Kassenprüfer Norbert Heue bei der Kompanieversammlung die Entlastung des Vorstandes, dem die Versammelten folgten.


Eine Satzungsänderung der Kompaniesatzung in § 6 Satz 2 wird einstimmig von der Versammlung angenommen.


Die anstehenden Wahlen zum Kompanievorstand brachten folgende Ergebnisse:

Detlev Kulke wird erneut zum Kompanieführer der 3. Kompanie gewählt.

Kassierer bleibt Friedhelm Möller, der sich zu einer Wiederwahl zur Verfügung gestellt hat.

Der bisherige Schriftführer Manfred Malycha tritt von seinem Amt zurück, wird sich aber weiterhin um die Organisation und Durchführung der Kompaniefahrt kümmern. Zum neuen Schriftführer der Kompanie wird von der Versammlung Dirk Kösling gewählt.

Der 1. Fahnenträger Ralf Arnold hatte im Vorfeld seine Bereitschaft zur weiteren Mitarbeit erklärt und wird erneut gewählt sowie der bisherige und neue Jugendvertreter Martin Wirth jjun..Auch die bisherigen Beisitzer Thomas Eberhard und Wolfgang Schlimbach jun. werden von der Versammlung erneut zu Beisitzern gewählt.

Für die Wahlen zum Allgemeinen Vorstand schlägt die Versammlung die Schützenbrüder Sebastian Hunecke und Ralf Arnold vor. Ralf Gölzenleuchter wird von der Gesellschaft vorgeschlagen.
Walter (Alla) Franz scheidet nach 53 Jahren aus dem Allgemeinen Vorstand aus. 
Allen ausgeschiedenen Schützenbrüdern dankt der Kompanieführer recht herzlich für ihren Einsatz und Engagement  und überreicht ihnen ein Präsent.

 

Zum Nachfolger für den ausscheidenden Kassenprüfer Norbert Heue wählt die Versammlung Rainer Gramsch

 

 Nach den Wahlen gibt der Kompanieführer einen Überblick über, die in diesem Jahr, anstehenden Termine und ruft alle Mitglieder auf, den Kompanievorstand dabei zu unterstützen.


Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein wird unter anderem ein unterhaltsamer Schützenfestfilm aus dem Königsjahr 1972/73 von unserem Schützenbruder Hans Eickhoff gezeigt.

v.l.n.r. Dirk Kösling, Wolfgang Schlimbach jun., Ralf Arnold, Martin Wirth jjun., Manfred Malycha, Walter Franz, Detlev Kulke

Auf dem Ruhrtalradweg ...

Am Samstag, dem 22.September 2012, machten sich Kompanieführer Detlev Kulke und 20 ältere und jüngere Radsportfreunde der 3.Kompanie auf, um die Gegend um unsere Heimatstadt herum zu erkunden.

Entlang den Dörfern Niedereimer und Bruchhausen führte unsere Route über den Ruhrtalradweg zu unserem Tagesziel dem "R-Café", in dem wir einige gemütliche Stunden verbrachten, um uns von den Strapazen der Tour zu erholen. Gestärkt ging es auf den Rückweg. Ein gänzlich gelungener Ausflug, der lediglich durch zwei kurze Regenschauer auf dem Hinweg gestört wurde.

 

Kompaniefahrt 2012 nach Lübeck


Ihre 32. Kompaniefahrt in ununterbrochener Folge seit 1981 unternahmen 49 Schützenschwestern und Schützenbrüder der 3. Kompanie der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft in den hohen Norden Deutschlands nach Ostholstein. Erstes Ziel und Ausgangspunkt weiterer Unternehmungen war die Hansestadt Lübeck, bei deren Stadtbesichtigung auch ein Besuch des legendären Cafés  Niederegger mit dem großen Marzipanparadies anstand.
Im altehrwürdigen  Admiralszimmer des Rathauskellers von Lübeck kamen Geselligkeit und gute Schützenstimmung nicht zu kurz.


Ein Tagesausflug nach Fehmarn, der drittgrößten deutschen Insel, hat sich wirklich gelohnt.  Unter kundiger Leitung von Frau Graap und bei schönstem Wetter wurden die Inselhighlights einschließlich des Ortes Burg, dem Zentrum der Stadt Fehmarn, mit seinen schönen alten Häusern besichtigt.


Die Schiffsfahrt über die Untertrave vorbei an Ozeanriesen aus aller Welt war ein weiteres besonderes Erlebnis. Ziel war die "schönste Tochter" Lübecks, das mondäne Ostseeheilbad Travemünde mit seinen historischen Häusern und dem breiten Sandstrand. Hier standen Bummeln und Souvenireinkauf im Vordergrund.


Kompanieführer Detlev Kulke bestätigte in seinem Reiseresümee, dass sich die diesjährige Kompaniefahrt der Dritten als ein herausragendes Ereignis im bevorstehenden Königsjahr gezeigt hat. 

 

Kompanieversammlung 19. März 2012

 

Kompanieführer Detlev Kulke konnte 52 Schützenbrüder und eine Schützenschwester begrüßen.
Das Protokoll der Kompanieversammlung vom Sommer 2011 wurde vom Schriftführer Manfred Malycha verlesen und von der Versammlung genehmigt. Auch ein historisches Protokoll wurde wieder von Friedhelm Möller vorgetragen.
Danach folgte der Bericht des Kompanieführers. Detlev Kulke ging dabei auf die einzelnen Veranstaltungen im Jahr 2011 ein. Ausführungen zum Anschießen, der Kompaniefahrt nach Dresden, dem Schützenfest mit dem geänderten Ablauf, dem gemeinsamen Familienfest mit der 2. Kompanie, der Kompanietagesfahrt nach Hagen, dem Kompaniepokalschießen und der Herbstwanderung folgten.
Schießwart Franz Kneer erläuterte im Einzelnen das Anschießen, das Kompaniepokal- und Gesellschaftspokalschießen sowie den Gewinn der Einzelwertung durch Patrick Beule. Weiterhin ermutigte er Interessierte sich an dem Schießtraining zu beteiligen.
Der darauffolgende Bericht des Kassierers Friedhelm Möller zeigte, dass die Kompanie eine gesunde finanzielle Basis hat. Die Kassenprüfer Heribert Zaun, Ferdi Beleke und Norbert Heue bescheinigten eine korrekte Kassenführung und beantragten die Entlastung des Kompanievorstandes, dem die Versammelten folgten.

Aus beruflichen Gründen schieden Kevin Scheele und Fabian Thomas aus dem Kompanievorstand aus. Bei den Wahlen zum Kompanievorstand wurde Patrick Beule in seinem Amt als Zugführer sowie die Schützenbrüder Fridbert Kölsch, Axel Widekind und Sebastian Hunecke als Beisitzer bestätigt.
Neu gewählt wurde Dirk Kösling zum stellv. Schriftführer.

Für den Allgemeinen Vorstand schlug die Kompanieversammlung die Schützenbrüder Bernd Winkel, Manfred Malycha, Thomas Eberhard, Axel Widekind, Benno Horch, Christian Schumacher, Wolfgang Schlimbach jun., Manfred Disselhoff, Hans Eickhoff, Jürgen Redder und Hermann Siebert vor.
Heinz Péus hatte bereits im Vorfeld erklärt, dass er nach 36 Jahren nicht wieder für den Allgemeinen Vorstand kandidieren werde. Franz Kneer wurde als Ersatz vorgeschlagen.
Franz Josef Stracke wird aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen.
Weiterhin scheiden aus dem Allgemeinen Vorstand aus Kevin Scheele und Marcel Kampmann. Auch Karl-Josef Paul wird dem neuen Allgemeinen Vorstand nicht mehr angehören.
Allen ausgeschiedenen Schützenbrüdern dankte der Kompanieführer für ihren Einsatz und Engagement und überreichte ihnen ein Präsent.
Zum Nachfolger für den ausscheidenden Kassenprüfer Heribert Zaun wählte die Versammlung Stefan Förster.

Die Termine des laufenden Jahres wurden vom Kompanieführer nochmals kurz erläutert. Ganz besonderes ging er auf das Nachbeben/Nachfeier ein. Dies schaffe die finanzielle Grundlage für die nächsten Jahre.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein wurde von Schützenbruder Hans Eickhoff ein Film des Schützenfestes 1971/72 gezeigt.




Detlev Kulke, Karl-Josef Paul, Dirk Kösling, Fabian Thomas, Fridbert Kölsch, Axel Widekind, Patrick Beule, Sebastian Hunecke, Heinz Péus

... aus der Kompanieversammlung

Am Freitag, 18. März 2011, fand die Kompanieversammlung der 3. Kompanie in der Festhalle der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft statt

Kompanieführer Detlev Kulke konnte 58 Mitglieder begrüßen. Nach Verlesung und Genehmigung des Protokolls der Kompanieversammlung durch Martin Wirth III. aus dem Juni 2010, trug der Kompanieführer seinen Bericht über das Schützenjahr 2010 vor. Danach folgte der Bericht des Schießwarts Franz-Josef Kneer, der die große Teilnehmerzahl beim Anschießen sowie beim Kompaniepokalschießen lobte. Der Rechenschaftsbericht von Kassierer Friedhelm Möller stellte die Entwicklung des Kassenlage dar. Die Kasse war durch die Schützenbrüder Jürgen Fiolka und Heribert Zaun geprüft worden. Dem Kompanievorstand wurde anschließend Entlastung erteilt.

Bei den Wahlen zum Kompanievorstand wurde Rolf Hesse in seinem Amt als Zugführer bestätigt.

Christian Schumacher (bisher Beisitzer) wurde zum neuen stellv. Schießwart gewählt und Martin Wirth III. (bisher Beisitzer) zum Jugendvertreter. Die freigewordenen Beisitzerposten wurden nicht wieder neu besetzt.

Für den Allgemeinen Vorstand schlägt die Kompanieversammlung die Schützenbrüder Fridbert Kölsch und Stefan Beule vor.

Die Termine des laufenden Jahres wurden vom Kompanieführer nochmals kurz erläutert. Auch werden noch junge Damen und Herren für den Hofstaat gesucht. Interessierte können sich bei den Vorstandsmitgliedern melden.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein wurde von Schützenbruder Hans Eickhoff ein von ihm aus mehreren Filmen zusammengeschnittener und neu vertonter Film des Schützenfestes 1958/59 gezeigt.